By

Fünf Wortschaffende unter einem Dach

buerogemeinschaft-berlin-pankow-schreiben-coaching-beratung1Seit fünf Jahren gibt es die Bürogemeinschaft Kreuzstraße 9 in Berlin-Pankow schon – mit nunmehr fünf wortschaffenden Frauen, die hier unter einem Dach tätig sind.

Begründet im September 2010 von Kathrin Möller (Schreibberatung möllerscript) und Lydia Strutzberg (Textentwicklerin) ist das kleine Ladenbüro am Bürgerpark Pankow heute ein lebendiger Arbeits- und Kommunikationsort geworden. 2011 kam Gabriele Dietz (Gabriele Dietz Lektorat und Divan-Verlag), 2014 Claudia Berghaus (deine rhetorik) zu uns ins Haus. Und seit diesem Monat bereichert Lieselotte Rowley (Eckmann & Rowley: Text | Kommunikation) unser Netzwerk.

Die fünf Freiberuflerinnen machen die Kreuzstraße 9 zu einem Standort mit vielfältigem Dienstleistungsangebot. Wir bieten:

Schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei. Jeden letzten Dienstag im Monat, 19.30-21.00 Uhr gibt es einen offenen Schreibtreff zum Kennenlernen von Ort und Leuten und zum „Schnupperschreiben“.

By

Abendsalon mit Verlag Krug & Schadenberg

Krug & Schadenberg zu Gast bei beim Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung

Krug & Schadenberg zu Gast bei beim Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung

Bereits zum 35. Mal lädt der Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung zur einer Soirée Nanas ein – einem Abendsalon, bei dem sich interessierte Frauen in persönlicher Runde treffen und netzwerken.

Am 26. März 2015 werden wir Andrea Krug und Dagmar Schadenberg zu Gast haben. Über zwei Jahrzehnte bereichern die beiden nun schon die Verlagslandschaft mit Büchern für Lesben und frauenliebende Frauen. Mit ihrem Verlag Krug & Schadenberg  stärken sie lesbische Themen und die dazugehörigen Stimmen von Autorinnen auf einem Buchmarkt, der sich immer mehr an Verkaufszahlen und dem Mainstream orientiert.

Die Bücher von Krug & Schadenberg begeistern nicht nur ihre LeserInnen, sondern fördern die Sichtbarkeit unterschiedlichster Lebensentwürfe und Lebenswelten. Inwiefern die Arbeit der Verlegerinnen damit auch frauenpolitisch bzw. gesellschaftlich wirksam ist, darüber möchten wir mit den beiden Bücherfrauen an diesem Abend sprechen. Wir freuen uns, von den persönlichen Highlights aus der langjährigen Verlagsarbeit zu hören, auf frauenengagierte Netzwerkarbeit und natürlich auf Ihre Teilnahme und interessierten Fragen.

35. Soirée Nanas mit Andrea Krug & Dagmar Schadenberg

Moderation: Kathrin Möller

Do., 26.03. 2015, 19.00 – ca. 21.00 Uhr
im Café Oberwasser
Zionskirchstraße 141
10119 Berlin-Mitte

Veranstaltet vom Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung am Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung – finanziert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie.
Wir bitten um Anmeldung unter frauen@bildungswerk-boell.de oder Tel. 030/23464788.

 

By

Blick zurück – was ich mit Paula Panke zu tun habe

Frauenzentrum Paula Panke e.V.

Im Norden Berlins – im Bezirk Pankow gibt es seit über 20 Jahren das Frauenzentrum Paula Panke: ein Ort, an dem seit seiner Gründung lebendige Frauengeschichte gelebt und gestaltet wird und mit dem ich als Pankowerin seit 1998 eng verbunden bin. In den ersten Jahren nutzte ich (dankbar) das Projekt der flexiblen Kinderbetreuung ebenso wie Paulas Rechtsberatung und besuchte zahlreiche Veranstaltungen. Mein gesellschaftliches Engagement in Form der Mitarbeit im Vorstand bei Paula Panke habe ich dann Anfang 2010 aufgenommen.

Frauenpolitik zum Mitmachen: Die Bildungsreihen im Frauenzentrum Paula Panke

Im Sommer 2012 endete bei Paula Panke die zweijährige Projektreihe „Dach überm Kopp, welche sich mit alternativen Lebens- und Wohnmodellen von Frauen in Berlin beschäftigte. Für die nächste Projektreihe wählten wir nun das Thema „Überlebenskünstlerinnen, das einige Anknüpfungspunkte zur Vorhergehenden bot, aber auch neue Räume eröffnete, sich mit den Lebenswegen und Ideen des (Über-) Lebens von Frauen zu befassen.

Ausstellungsprojekt zu 25 Jahre Mauerfall: Ostdeutsche Frauen werden sichtbar

Aufbau der Ausstellung „Ostdeutsche Frauen werden sichtbar“ zum 8. März 2014 – 25 Jahre Mauerfall

„Überlebenskünstlerinnen“ ist eine sehr bunte, lebendige Reihe geworden mit einer beeindruckenden Zahl an Veranstaltungen, über die hier einiges mehr zu lesen ist. Im zweiten Jahr – 2014 – wurde die Reihe stark vom Thema DDR geprägt. Wir beschäftigten uns mit der Frage, wie es Frauen mit DDR-Wurzeln über die Wendezeit und in den nunmehr 25 Jahren danach ergangen ist. Wo und wie leben sie heute, was ist noch sichtbar? Im März beteiligten wir uns dazu an einem internationalen Fotoprojekt (Video-Dokumentation!) und veranstalteten dann fast monatlich Erzählcafés, die sehr gut besucht waren. Zum Jahresende und auch im Februar 2015 gibt es noch einige Veranstaltungen, die sich mit den Biografien von DDR-Frauen aus unterschiedlicher Perspektive beschäftigen. Sie werden u.a. realisiert durch das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Noch folgende Termine 2014/2015 im Überblick:

  • Mi., 12.11.14 / 19-21 Uhr
    Kinderlose Frauen in der DDR. Vortrag und Podiumsdiskussion im Frauenladen Paula in Weißensee, Langhanstr. 141, 10119 Berlin-Weißensee
  • Fr., 14.11.14 / 19.30-22 Uhr
    Biografietheater zur Ausstellung „Ostdeutsche Frauen werden sichtbar“ – Aufführung der Theatergruppe PAKT im Frauenzentrum Paula Panke, Schulstr. 25, 13187 Berlin-Pankow
  • Mi., 19.11.14 / 19-22 Uhr
    „Ihr Oller is nicht von hier“ Binationale Beziehungen in der DDR. Ort: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Kottbusser Damm 72, 10967 Berlin-Kreuzberg
  • Mi., 18.02.15 / 19-22 Uhr
    Beziehungsmuster von Frauen aus der DDR – vor und nach der Wende. Vortrag und Podiumsdiskussion im Frauenzentrum Paula Panke, Schulstr. 25, 13187 Berlin-Pankow
  • Sa., 28.02.15 / 10-17 Uhr
    Beziehungsmuster von Frauen aus der DDR – vor und nach der Wende. Schreibworkshop im Frauenzentrum Paula Panke, Schulstr. 25, 13187 Berlin-Pankow

By

25 Jahre Mauerfall: Frauenpolitische Veranstaltungsreihe in Berlin

Ausstellungsprojekt zu 25 Jahre Mauerfall: Ostdeutsche Frauen werden sichtbarAm 9. November 2014 jährt sich zum 25. Mal der Fall der Mauer, der durch die friedliche Revolution in der DDR möglich wurde.

In Berlin werden die historischen Ereignisse und die Menschen, die hier mitgewirkt haben, auf vielfältige Weise erinnert und gewürdigt. Selbstverständlich auch an Orten, die sich mit frauenspezifischer Geschichte auseinandersetzen. Als Mitglied im Arbeitskreis Frauenpolitische Bildung am Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung wirke ich aus diesem Anlass an einer Veranstaltungreihe mit, welche DDR-Frauen und ihre Lebenswege in den Mittelpunkt rückt.

Porträtausstellung: Ostdeutsche Frauen werden sichtbar.

Ausstellungsprojekt zu 25 Jahre Mauerfall: Ostdeutsche Frauen werden sichtbarAusstellungsprojekt zu 25 Jahre Mauerfall: Ostdeutsche Frauen werden sichtbarAusstellungsprojekt zu 25 Jahre Mauerfall: Ostdeutsche Frauen werden sichtbar

 

 

 

 

 

Die Idee zu dieser Veranstaltungsreihe hat ihren Ursprung bereits zu Beginn diesen Jahres durch eine Initiative des Berliner Frauenzentrums Paula Panke e.V. Mit einer Ausstellung von 34 Frauenporträts unter dem Titel „Ostdeutsche Frauen werden sichbar“ beteiligte sich das Frauenzentrum an dem internationalen Projekt „Inside out“ des Künstlers J.R. Die Eröffnung der temporären Ausstellung in Berlin-Mitte am 8. März 2014 (Internationaler Frauentag) war der Beginn einer sehr persönlichen Art des Erinnerns und Würdigens von DDR-Frauen und ihrer Geschichte. Mehr über die Ausstellung erfahren Sie hier: East german women go public.

Ab 4. November 2014 werden die o.g. Frauenporträts als Wanderausstellung aufbereitet und mit Original-Zitaten der Porträtierten versehen im Rathaus Berlin-Pankow zu sehen sein. Hier gibt es mehr Infos zur Ausstellungseröffnung.

Erzählcafés „Gut angekommen?“ – Frauen mit DDR-Wurzeln erzählen ihre Geschichte

Begleitend zur der o.g. Porträtserie finden seit März 2014 ca. 1x monatlich Erzählcafés im Frauenzentrum Paula Panke statt. Im Mittelpunkt dieser Erzählcafés stehen jeweils zwei der porträtierten Frauen, die zu ihrer Geschichte befragt werden. Hierbei geht es neben den persönlichen Erfahrungen der Frauen grundsätzlich um die Frage: Wie haben Frauen aus der DDR den Übergang in die heutige Gesellschaft gemeistert – welche (Überlebens-) Wege sind sie gegangen? Was werden sie antworten auf die Frage: “Gut angekommen?”
Mit den Erzählcafés möchten wir Frauen aus verschiedenen DDR-Generationen einladen, sich (wieder) zu Wort zu melden und ins Gespräch zu kommen. Jüngere Generationen sind herzlich gebeten, an diesem Austausch teilzuhaben – und die eigene Sichtweise auf das Leben damals und heute einzubringen.

Moderation: Astrid Landero (Publizistin, Geschäftsführerin des Frauenzentrums Paula Panke)
Nächste Termine:
Mittwoch, 15.10.2014, 19 bis ca. 22 Uhr
Mittwoch, 05.11.2014, 20 bis ca. 22 Uhr
Ort: Frauenzentrum Paula Panke | Schulstraße 25 | 13187 Berlin-Pankow (S+U-Bhf. Pankow)
Eintritt: frei
Info und Anmeldung: frauenzentrum@paula-panke.de, Tel: 030 – 485 47 02

Aufbruch, Verlusterfahrung und Neubestimmung.
Biografiearbeit für Frauen mit DDR-Herkunft

Anknüpfend an das genannten Ausstellungsprojekt und die Erzählcafés werden im November zwei weitere Veranstaltungen zu diesem Thema stattfinden:

Kinderlose Frauen in der DDR – zwischen Selbstbestimmung und Diskriminierung
Vortrag und Podiumsdiskussion für Frauen

Veranstalter: Arbeitskreis frauenpolitische Bildung /Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Termin: Mittwoch, 12.11.2014, 19 bis ca. 22 Uhr
Ort: Frauenladen Paula in Weißensee | Langhansstraße 141 | 10119 Berlin
Eintritt: frei, Anmeldung nicht erforderlich
Mehr Informationen zur Veranstaltung: Kinderlose Frauen in der DDR – zwischen Selbstbestimmung und Diskriminierung

„Ihr Oller is nich von hier“
Binationale Beziehungen in der DDR – zwischen Reglementierung und Nische

Vortrag und Podiumsdiskussion

Veranstalter: Arbeitskreis frauenpolitische Bildung /Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Termin: Mittwoch, 19.11.2014, 19 bis ca. 22 Uhr
Ort: Frauenzentrum Paula Panke | Schulstr. 25 | 13187 Berlin-Pankow (S+U-Bhf. Pankow)
Eintritt: frei, Anmeldung nicht erforderlich
Mehr Informationen zur Veranstaltung: Binationale Beziehungen in der DDR