Neue Blogs entdecken… mit dem LiebsterAward

Bloggst du nur - oder empfiehlst du auch?

Bloggst du nur – oder empfiehlst du auch?

Meine Kollegin Nadja Bungard – Inhaberin der PR-Agentur mondpropaganda und Macherin der Mediensprechstunde – nominierte mich schon vor einiger Zeit für den so genannten „Liebster Award“. Vielen Dank, Nadja, dass du meine kleine Blogseite zu einem deiner liebsten Blogs auserkoren hast.

Der „Liebster Award“ ist eine – wie ich finde – schöne Idee, um Blogs miteinander zu vernetzen und dabei neue Entdeckungen zu machen. Hierfür empfehlen und befragen sich bloggende Menschen gegenseitig (mehr zu den Regeln des Liebster Awards am Artikelende).

Hier nun die Fragen, die Nadja mir gestellt hat und meine Antworten:

1. Was ist das Thema Deines Blogs?

Auf meiner Blogseite geht es um kreatives und autobiografisches Schreiben – gelegentlich kommt auch frauenpolitische Bildung vor, da ich mich zu diesem Thema hier und dort engagiere.

2. Warum schreibst Du ein Blog?

Für mich ist es wichtig, über meine Arbeit und die Themen, die mich dazu (und darüber hinaus) bewegen, mit anderen in Austausch zu treten. Deshalb verstehe ich mein Blog nicht nur als Ideen- und Neuigkeiten-Spender, sondern möchte mit meinen Beiträgen zum Antworten und Weiterdenken – bestenfalls zum aktiven Mittun einladen.

3. Seit wann und wie oft schreibst Du Blogbeiträge?

Obwohl ich schon zehn Jahre im „Schreibgeschäft“ tätig bin, habe ich erst im letzten Jahr (August 2014) mit dem Bloggen begonnen. Mir geht es dabei wie vielen Einzelkämpferinnen, die ich kenne: Am liebsten würde ich ja täglich bloggen, aber …. schon wieder sind zwei Wochen vorbei… :o) So bin ich schließlich bei 1-2 Beiträgen monatlich gelandet.

4. Für wen schreibst Du in Deinem Blog?

Mein Blog soll Leserinnen und Leser ansprechen, die ihr Schreiben weiterentwickeln wollen und hierfür gern neue Wege ausprobieren: kreative Methoden, die manchmal nur indirekt mit dem Schreiben zu tun haben – z.B. Gestalten mit Farben, Falten von Papier oder Spazieren an der frischen Luft.

5. Was inspiriert Dich zum Bloggen?

Die Themen, die mir im (Arbeits-) Alltag begegnen, inspirieren mich am meisten. Sowohl zum Schreiben von Blogartikeln als auch zum Weiterentwickeln meiner Angebote. Manchmal kann das eine Beobachtung sein, wie etwas im Beratungsprozess gut funktioniert hat oder eine Frage, die in einem Schreibworkshop immer wieder auftaucht. Ebenso inspirieren mich die Themen, denen ich im Austausch mit anderen Schreibenden und im Netz begegne.

6. Wieviel Zeit investierst Du in das Schreiben Deiner Blogbeiträge?

Das ist sehr unterschiedlich. Manchmal schreibe ich einen Beitrag in 20 Minuten, manchmal auch über Tage – schrittweise. Dann kann ein Text insgesamt sogar ein oder zwei Stunden Schreibzeit benötigen.

7. Was ist die für Dich die optimale Länge eines Blogbeitrages?

Für mich gibt es keine „optimale“ Länge, die sich allgemein für Blogbeiträge festlegen ließe. Es kommt auf das Thema an. In vielen Fällen, etwa bei einem Veranstaltungshinweis oder einem Schreibtipp, finde ich es wohltuend, wenn der Blogbeitrag kurz und prägnant gehalten ist. Anderen Themen schadet es nicht, wenn sie mehr Raum bekommen, vor allem, wenn sie sich mit längeren Prozessen oder komplexeren Inhalten beschäftigen.

8. Worauf legst Du in Deinen Blogbeiträgen wert?

Neben dem Bezug zu meinen Themen ist das Wichtigste für mich, einen Wert für die Leser/-innen zu schaffen. Diejenigen, die meine Beiträge lesen, hoffe ich mit unterhaltsamer Information, mit Denkanstößen oder wenigstens kleinen Aha-Effekten zu beschenken.

9. Wie machst Du Dein Blog bekannt?

Ich verlinke neue Beiträge auf meiner Facebookseite und auf Twitter. Außerdem erwähne ich die letzten Artikel in meinem Newsletter, wo sie tatsächlich die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen (siehe nächste Frage).

10. Welche Reaktionen erhälst Du auf Deine Blogbeiträge?

Bisher bekomme ich meist am Rande – bei Gesprächen oder durch eine Bemerkung in einer Mail – mit, dass meine Beiträge gelesen werden. Da heißt es z.B. „Ich habe eine Frage zu der Veranstaltung, über die du geschrieben hast.“ oder „Den Schreibtipp vom Juli habe ich ausprobiert“. Interessant finde ich, dass die Links in meinem Newsletter, die zu Blogbeiträgen führen, am häufigsten geklickt werden.

11. Welche anderen Blogs liest Du regelmäßig?

Zahlreiche Blogs (und Nicht-Blogs), überall – wo ich gehe und stehe, wann immer ich ein Fitzelchen Zeit finde… zum Beispiel mit besonderen Interesse: die Beiträge der Autorin Zoë Beck, der Fotografin Sabine Felber oder der Querdenkerin Antje Schrupp. Zum Thema Schreiben: Gitte Härters Schreibnudel-Blog (nicht nur wegen der Inhalte, auch wegen der beseelten Illustrationen ;-)), ab und zu das Affenblog von Vladislav Melnik und Walter Epps Schreibsuchti-Blog. Sonst lese ich gern auch mal, was Katharina Lewald für bloggende Frauen so schreibt und verpasse möglichst keinen Artikel von Nicole Kempe (nicht nur) über Personal Branding und Expertenpositionierung.


Diese Regeln gelten beim Liebster Award:

  • Die Teilnahme ist freiwillig.
  • Der/die Nominierte bekommt elf Fragen gestellt.
  • Auf diese antwortet er/sie in einem eigenen Blog-Artikel und verlinkt die Seite der Person, die das eigene Blog nominiert hat, im Beitrag.
  • Der/die Nominierte überlegt sich ebenfalls elf Fragen, nominiert drei bis sechs Blogs und verlinkt diese ebenfalls im Beitrag. Zum Abschluss informiert er/sie die neu Nominierten.

Persönliche Anmerkung: Ich finde ja, Regeln sind immer dazu da, sie frei zu interpretieren. Insbesondere beim letzten Punkt würde ich persönlich die Nominierten vorher fragen, ob sie diese Ehre erhalten möchten. Und so werde ich es auch handhaben.- Ich werde berichten…